Rea Banz-Coach-ALV-FAU – Fokus Arbeit Umfeld

Rea Banz

ALV Coach, Standort Luzern

Rea Banz verfügt als Psychologin über langjährige Erfahrung als Coach in eigener Praxis und Dozentin in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Gesundheitsförderung. Sie war unter anderem Bereichsverantwortliche sowie Projektleiterin in der kantonalen Kinder- Jugend- und Familienförderung und Studiengangsleiterin auf Stufe Höhere Fachschule. Seit Mai 2026 bringt sie diese Expertise als Coach bei der FAU ein.

Text: FAU Studio

Rea, vervollständige diesen Satz: Wenn ich nicht in der beruflichen Integration tätig wäre, wäre ich……
… vielleicht wie meine Grossmutter Schneiderin geworden und würde heute Kostüme für modernes Tanztheater entwerfen. Oder ich wäre Innenarchitektin. Mich faszinieren schöne, ausgewogene und überraschende Wohnräume – und wie sie Menschen beeinflussen. Oder ich wäre weiterhin Dozentin für Psychologie und Persönlichkeitsbildung.

Von wem würdest du gerne mal gecoacht werden? Und worin?
Gerade letztens habe ich eine Dokumentation über eine ältere Frau gesehen, die zurückgezogen in einer einfachen Berghütte lebt. Sie hat ihren Heimatort nie verlassen und lebt im Einklang mit der Natur. Gleichzeitig besitzt sie viele Bücher über Politik, Kultur, Geografie und Geschichte und erschliesst sich die Welt über das Lesen. Dieser Frau würde ich mich mit offenem Herzen anvertrauen. Ich würde mit ihr über die grossen Fragen des Lebens reden: Was macht ein gutes, glückliches und sinnerfülltes Leben aus?

Was möchtest du noch lernen?
Ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Deshalb gibt es vieles, was ich noch lernen möchte. Zum Beispiel würde ich gerne an einem grossen Webstuhl weben. Weil mein Sohn in Mexiko-Stadt lebt, möchte ich ausserdem Spanisch lernen. Und schliesslich würde ich mir gerne das Jonglieren und Akkordeonspielen beibringen.

Wie bist du zum Coaching gekommen?
Wenn ich zurückblicke, war ich schon immer neugierig auf Menschen. Als ich in die Primarschule kam, erschien die Zeitschrift «Spick». Die Rubrik «Leben und Leute» habe ich immer als Erstes gelesen. Auch im Geschichts- oder Lateinunterricht haben mich weniger die Fakten interessiert als die Menschen dahinter. Als ich begann, mich gezielt weiterzubilden, stand für mich immer dieselbe Frage im Zentrum: Wie kann ich Menschen oder Gruppen verstehen und wirksam unterstützen? Lange dachte ich, meine Berufsbiografie sei ein buntes Durcheinander. Irgendwann wurde mir klar: Der rote Faden war immer derselbe – Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Rea Banz-Coach-ALV-FAU – Fokus Arbeit Umfeld

Wenn dein Coaching ein Haus wäre, wie würde es aussehen?
Es wäre ein restauriertes Loft in einem Fabrikgebäude, in dem früher Papier hergestellt wurde. Auf den alten Wänden aus rohem, Beton hat es Bleistift-Skizzen von Leuten, die daran erinnern, dass jeder Mensch eine Geschichte mitbringt. Grosse Fenster lassen viel Licht in den offenen und grosszügigen Raum. Im ganzen Loft gibt es Bereiche, zum ausruhen, austauschen, trainieren, experimentieren, ausprobieren. Zudem gibt es keine vorgeschriebenen Wege.

Hinweis: Die visuelle Darstellung links basiert auf dieser persönlichen Beschreibung und wurde mithilfe von KI umgesetzt.

Wie hast du die ersten Monate bei FAU erlebt?
Besonders beeindruckt hat mich insgesamt die ausserordentliche Willkommenskultur. Bei meinen ersten Schritten wurde ich von Renée Siegrist eng begleitet. So konnte ich mich Schritt für Schritt in mein vielfältiges und anspruchsvolles Aufgabengebiet einarbeiten. Und auch nach ihrer Pensionierung riss dieser Faden nicht ab: Ich durfte und darf jederzeit auf die Unterstützung meiner Kolleg*innen zählen und erlebte von Anfang an eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre.
Sehr schön war auch, zusammen mit Susanne Widmer bei FAU Luzern zu starten. So hatten wir die Möglichkeit, uns auszutauschen und unsere ersten Erfahrungen miteinander zu teilen. Beeindruckt hat mich zudem die grosse Hilfsbereitschaft und die gute Vernetzung über alle Standorte und Bereiche hinweg. Man spürt, wie selbstverständlich hier Wissen geteilt, Unterstützung angeboten und Vertrauen geschenkt wird. Kurz gesagt: Mir geht es bei FAU gut.

Was macht für dich gutes Coaching aus?
Für mich beginnt gutes Coaching damit, Menschen dort abzuholen, wo sie stehen. Mein Gegenüber soll sich mit seinem Anliegen gesehen, verstanden und ernst genommen fühlen. Dafür braucht es Vertrauen und einen Raum, in dem alles offen an- und ausgesprochen werden kann – unabhängig davon, an welchem Punkt des Coachings wir uns gerade befinden. Ebenso wichtig ist es, neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Ein gutes Coaching ist immer individuell: Es kann entlasten, strukturieren, ermutigen oder neue Perspektiven aufzeigen. Vor allem aber bringt es Menschen in Bewegung und unterstützt sie dabei, ihren eigenen Weg zu finden.

© FAU - Fokus Arbeit Umfeld