FAU – das Jahr 2025

Vorwort

FOKUS

30 Jahre FAU, ein Jubiläum, das uns dankbar zurück und entschlossen nach vorne blicken lässt. 2025 war für uns geprägt von wichtigen Weichenstellungen: dem Start unseres neuen CEO, der Weiterentwicklung unserer Strukturen und der Frage, wie wir unsere Wirkung im Schweizer Kontext noch klarer zum Ausdruck bringen. An der Vorstandsklausur im August 2025 haben wir uns nach einer eingehenden Überprüfung mit Überzeugung zu unserem Purpose bekannt. Dieser gemeinsame Fokus gibt uns Richtung und stärkt die Verantwortung gegenüber unseren Klientinnen und Klienten, unseren Partnern und unseren Mitarbeitenden. Gleichzeitig befindet sich auch die FAU selbst in einem Prozess des Wandels, in dem wir unsere Strukturen, Rollen und unsere strategische Ausrichtung weiter schärfen.

ARBEIT

In einer Arbeitswelt, die sich kulturell, technologisch und demografisch tiefgreifend verändert, bleibt eines konstant: Die Arbeit an und mit Menschen verlangt Professionalität, Empathie und Zeit. Hier liegt die Stärke unserer Fachpersonen. Sie hören zu, ordnen ein, öffnen Perspektiven und gestalten gemeinsam neue Wege. Gleichzeitig verändert der Einsatz von Künstlicher Intelligenz Tätigkeitsprofile, Anforderungen und auch die Inhalte unserer Beratungs- und Coachingarbeit. Unsere Fachpersonen setzen sich aktiv mit diesen Entwicklungen auseinander und integrieren sie reflektiert in ihre Praxis. 2025 unterstützten sie 564 Personen im Bereich ALV und 116 Personen im Bereich IV in herausfordernden beruflichen Lebensphasen und schafften damit Raum für persönliche Entwicklung, Stabilität und ein Stück Lebensqualität. Die hohe Auslastung im Berichtsjahr zeigt sowohl die Relevanz unseres Angebots als auch das grosse Engagement unseres Teams. Dieser Einsatz verdient Anerkennung, und ich danke dem gesamten Team von Herzen dafür.

UMFELD

Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit der FAU ist ein starkes und vertrauensvolles Umfeld – mit SECO, regionalen Behörden, der Wirtschaft, Bildungsinstitutionen und weiteren Partnern. Unsere neue Geschäftsleitung hat dieses Jahr viel Energie darin investiert, bestehende Partnerschaften zu stärken, Vertrauen zu vertiefen und neue Kooperationen zu prüfen. Gleichzeitig investieren wir intern gezielt in unsere Zusammenarbeit, fördern eine Kultur des Lernens und der Verantwortung und entwickeln unsere Arbeitsweise kontinuierlich weiter. So gestalten wir ein Umfeld, das trägt – für die nächsten 30 Jahre genauso wie für heute.

Mit herzlichem Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Zusammenarbeit

Christine Kaiser
Präsidentin FAU – Fokus Arbeit Umfeld

Vorwort

FOKUS

30 Jahre FAU, ein Jubiläum, das uns dankbar zurück und entschlossen nach vorne blicken lässt. 2025 war für uns geprägt von wichtigen Weichenstellungen: dem Start unseres neuen CEO, der Weiterentwicklung unserer Strukturen und der Frage, wie wir unsere Wirkung im Schweizer Kontext noch klarer zum Ausdruck bringen. An der Vorstandsklausur im August 2025 haben wir uns nach einer eingehenden Überprüfung mit Überzeugung zu unserem Purpose bekannt. Dieser gemeinsame Fokus gibt uns Richtung und stärkt die Verantwortung gegenüber unseren Klientinnen und Klienten, unseren Partnern und unseren Mitarbeitenden. Gleichzeitig befindet sich auch die FAU selbst in einem Prozess des Wandels, in dem wir unsere Strukturen, Rollen und unsere strategische Ausrichtung weiter schärfen.

ARBEIT

In einer Arbeitswelt, die sich kulturell, technologisch und demografisch tiefgreifend verändert, bleibt eines konstant: Die Arbeit an und mit Menschen verlangt Professionalität, Empathie und Zeit. Hier liegt die Stärke unserer Fachpersonen. Sie hören zu, ordnen ein, öffnen Perspektiven und gestalten gemeinsam neue Wege. Gleichzeitig verändert der Einsatz von Künstlicher Intelligenz Tätigkeitsprofile, Anforderungen und auch die Inhalte unserer Beratungs- und Coachingarbeit. Unsere Fachpersonen setzen sich aktiv mit diesen Entwicklungen auseinander und integrieren sie reflektiert in ihre Praxis. 2025 unterstützten sie 564 Personen im Bereich ALV und 116 Personen im Bereich IV in herausfordernden beruflichen Lebensphasen und schafften damit Raum für persönliche Entwicklung, Stabilität und ein Stück Lebensqualität. Die hohe Auslastung im Berichtsjahr zeigt sowohl die Relevanz unseres Angebots als auch das grosse Engagement unseres Teams. Dieser Einsatz verdient Anerkennung, und ich danke dem gesamten Team von Herzen dafür.

UMFELD

Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit der FAU ist ein starkes und vertrauensvolles Umfeld – mit SECO, regionalen Behörden, der Wirtschaft, Bildungsinstitutionen und weiteren Partnern. Unsere neue Geschäftsleitung hat dieses Jahr viel Energie darin investiert, bestehende Partnerschaften zu stärken, Vertrauen zu vertiefen und neue Kooperationen zu prüfen. Gleichzeitig investieren wir intern gezielt in unsere Zusammenarbeit, fördern eine Kultur des Lernens und der Verantwortung und entwickeln unsere Arbeitsweise kontinuierlich weiter. So gestalten wir ein Umfeld, das trägt – für die nächsten 30 Jahre genauso wie für heute.

Mit herzlichem Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Zusammenarbeit

Christine Kaiser
Präsidentin FAU – Fokus Arbeit Umfeld

Interview CEO Andy Michel

Übersicht Jahr 2025

CEO Andy Michel | FAU – Fokus Arbeit Umfeld

«Der FAU muss neugierig und offen bleiben und den Fokus auf die Chancen legen, die sich bieten.»

Andy Michel, CEO FAU

Du leitest den FAU seit Mai 2025. Welche Begegnung hat dich am meisten berührt oder beeindruckt?

Es sind die alltäglichen Begegnungen mit den Teammitgliedern des FAU, in denen ich erkenne, mit welchem Herzblut sie sich für ihre Arbeit engagieren. Ich bin auch immer wieder gerührt, wenn Teilnehmende mir erzählen, dass sie nach einem intensiven Bewerbungsprozess eine neue Arbeitsstelle gefunden haben. Wenn sie dann noch ein Feedbackformular ausfüllen und berichten, wo überall der FAU sie unterstützen konnte, dann berührt mich das.

Du arbeitest seit vielen Jahren in der Arbeitsmarktintegration. Wie unterscheidet sich der FAU von anderen AMM, die Du kennengelernt hast?

Als nationale AMM besteht die Herausforderung sicherlich darin, dass die Auftraggeberschaft das SECO ist und die zuweisenden Stellen im ALV-Bereich die Kantone sind. Hier ist es wichtig, dass vom Auftraggeber über den Anbieter, dem FAU, bis hin zu den Bestellern, also den Kantonen, ein gleiches Verständnis vorhanden ist. Dies bedingt eine intensive und konstruktive Kommunikation.

Im IV-Bereich haben wir den Leistungsvertrag mit der SVA Zürich und müssen sicherstellen, dass die anderen Zuweiser (also die SVA/IV Stellen der anderen Kantone) den Grundvertrag im Bewusstein haben. Vor allem war hier das Thema, dass wir mit unseren vier Standorten jeweils auch ein lokaler Anbieter unserer Dienstleistungen sind.

Die Arbeitswelt und der Arbeitsmarkt sind stärker im Umbruch als je zuvor. Welche Folgerungen leitest Du daraus für den FAU ab? 

Der FAU muss neugierig und offen bleiben und den Fokus auf die Chancen legen, die sich bieten. Wichtig ist, dass wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, denn der Arbeitsmarkt und die Mitbewerbenden schreiten voran.

Welche Projekte stehen 2026 im Vordergrund? 

Erstens die positive Evaluation des FAU Studio. Es ist wichtig, dass wir in dieser zugespitzten Medienveränderungslandschaft eine Möglichkeit für die Journalismus-Profis haben, um sie auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Zweitens müssen wir die Wahrnehmung und das Auftreten des FAU schärfen. Welche Botschaften vermitteln wir? Wie treten wir auf? Wie ist die Website gegliedert? Finden und erhalten unsere Zielgruppen die relevanten Informationen?

Drittens sind Standortanalysen für die Standorte Luzern und Zürich gefragt. St. Gallen und Bern haben bereits in den letzten zwei Jahren ein sehr modernes, frisches und einladendes Umfeld erhalten.

Viertens wird uns sicherlich auch die Digitalisierung und Automatisierung in unseren täglichen Arbeitsprozessen weiterbeschäftigen. Die Frage lautet: Wo können wir weiter optimieren, so dass die wertvollen Ressourcen vermehrt direkt in der Fallarbeit zugutekommt?

Schliesslich freuen wir uns, mit der neuen Bereichsleitung ALV eine Person gefunden zu haben, welche auch wieder viele Erfahrungen einbringt.

Wird der FAU in den kommenden Jahren wachsen? Und wenn ja, in welchen Bereichen?

Der FAU hat als Ziel, dass er sich im Bereich Career Service weiterentwickelt. Dies können Angebote direkt für Kantone sein, so dass Kantone Produkte beziehungsweise Dienstleistungen direkt über uns beziehen. Das ist in einem kleinen Rahmen schon der Fall. Es können aber auch strategische Partnerschaften sein, in denen der FAU einen Teilbereich einer Dienstleistung anbietet. Oder es können Integrationen von anderen Angeboten sein, welche die bisherigen Anbieter nicht mehr weiterführen. Dies war auch schon in der Geschichte von FAU der Fall und wäre nichts neues. Es muss aber von Fall zu Fall gut geprüft werden. Wichtig ist hierbei, dass wir kein Gemischtwarenladen werden, sondern, wie im Organigramm dargestellt, den Kern unserer Aufgabe – die Coaching Services – weiter stärken können.

Flow-tree Flow-tree

«Künstliche Intelligenz gibt vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern...

die Möglichkeit für eine Unterstützung bei der Arbeit. Der Umgang mit den entsprechenden Tools wird immer wichtiger, aber auch, dass man sich die Risiken – Datenschutz, Manipulationen, etc. – bewusst vor Augen hält.»

Briefcase Briefcase

«Berufliche Selbständigkeit wird in Zukunft...

auch ein Thema sein. Ein Fachprofi mit über 30 Jahren Erfahrung in Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsintegration beobachtete: Steigt die Arbeitslosenquote, nehmen FSE-Anträge (Förderung selbständig Erwerbende) beim RAV und die Auslastung entsprechender Kursanbieter zu. In den Jahren 2022/2023 mit historisch tiefer Arbeitslosigkeit blieb der Weg in die Selbständigkeit entsprechend wenig gefragt.»

Chart-area Chart-area

«Um in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können, ...

bleibt es wichtig, dass man die Chancen erkennt und sich dem Neuen interessiert öffnet.»

Strukturelle Erneuerung

Neues Organigramm

2025 war für den FAU ein Jahr der tiefgreifenden strukturellen Erneuerung. Mit einem neuen Organigramm ab August 2025 wurden die Linienorganisation geschärft, Stabsstellen reduziert und Entscheidungswege verkürzt. Ziel war es, die Organisation agiler und zukunftsfähig aufzustellen. Im Zentrum der neuen Struktur stehen die Coaching Services und die Standorte, die als starke operative Einheiten organisiert sind und die Nähe zu Teilnehmenden, Klientenschaft und regionalen Arbeitsmärkten betonen. Ein weiterer zentraler Schritt war die Konsolidierung der Bildungsgefässe in der neu geschaffenen Arbeitsgruppe Bildung. Sie bündelt die Bildungsstrategie des FAU, fokussiert auf Inhalte statt Formate, vermeidet Lücken im Angebot und beobachtet den Arbeitsmarkt gezielt mit Blick auf Future Skills. Die Organisation gliedert sich neu in vier klare Verantwortungsbereiche: ALV, IV, MARKOM & Entwicklung sowie das Shared Service Center, das zentrale Dienstleistungen wie Finanzen, IT, Standortkoordination und HR bündelt. 

FAU ALV

Strukturen stärken im Wandel der Generationen

Mit dem Abschluss des Projekts SMART hat der FAU im Jahr 2025 die Transparenz und Nachvollziehbarkeit seiner Angebote deutlich verbessert und zugleich Anforderungen aus dem InQualis Audit erfüllt. Parallel dazu prägte ein umfassender Generationenwechsel die Organisation: Neue Mitarbeitende wurden integriert und Teams neu formiert, um die Qualität der Arbeit auch in Zeiten des Umbruchs zu sichern.

CEO Andy Michel | FAU – Fokus Arbeit Umfeld

Das war das grösste Projekt: 
Der Abschluss des Projektes SMART, das die Arbeit und Prozesse des FAU für Teilnehmende und zuweisende Stellen nachvollziehbar macht. Das geschieht, indem die einzelnen Aktivitäten und (Fort)schritte im Coaching, in den Bildungsmassnahmen und den individuellen Projekten als «spezifisch», «messbar», «akzeptiert», «realistisch» und «terminiert» nachverfolgt werden können. SMART basiert auf Selbsteinschätzungen der Teilnehmenden und einer anschliessenden Reflexion mit dem jeweiligen Coach. Es erfasst präzise die Entwicklung der jeweiligen Fähigkeiten in Bereichen wie Bewerbung, Auftritt, Selbstmanagement oder Netzwerken. Mit dem Abschluss dieses Projektes konnte auch die entsprechende Nebenabweichung des InQualis Audits 2024 erfüllt werden. Die Erreichung der Smart-Ziele beheben zudem eine Nebenabweichung im InQualis Audit von 2024.

Das war das wichtigste Thema, das uns beschäftigt hat:
Sicherlich der «Generationenwechsel» bei den Job-Coaches. Von Mitte 2024 bis Mitte 2026 verabschiedeten sich nicht weniger als 40 Prozent der FAU-Mitarbeitenden in die verdiente Pension. Hinzu kamen weitere Fluktuationen, und so gilt es, die Teams mit den neuen Mitgliedern zu formen, festigen und befähigen. 

Das packen wir 2026 an:
Der Bereich ALV erhält mit Stefan Rupp eine neue Leitung. Die Abteilung ist gemessen an der Zahl der Mitarbeitenden die grösste innerhalb des FAU. Die Einarbeitung des neuen Leiters ist deshalb besonders zeitintensiv und wichtig.   

Zudem werden 2026 die Arbeitsprozesse der vier Standorte weiter optimiert und verschlankt. Im Weiteren müssen wir sicherstellen, dass mit allen Veränderungen, die der FAU erlebt, die Wahrnehmung und die Erwartungshaltung der Zuweisenden erhalten bleibt. 

FAU ALV & IV

Generationenwechsel

Innerhalb von zwei Jahren – zwischen 2024 und 2026 – ging fast die Hälfte der FAU-Coaches in Pension. Zu ihnen gehören Hedy Bühlmann und Christian Schmid. Sie blicken mit etwas Wehmut auf ihre Zeit beim FAU und die menschlichen Begegnungen im Rahmen ihrer Arbeit zurück. Und wie geht es weiter, nachdem sie ihren Lebensabschnitt begonnen haben? Sowohl Hedy als auch Christian beantworten diese Frage im Abschiedsvideo mit Schulterzucken oder Stirnrunzeln: Pläne für ihre Zukunft haben sie nicht. Ihr Motto: «Mir luegid de.»

Kaspar Helfrich, Teilnehmer FAU ALV

«Die Erkenntnis, angstfrei arbeiten zu können, war befreiend»

Kaspar Helfrich (43) ist ein Macher. Der studierte ETH-Architekt gründete schon früh eigene Unternehmen. Bei seiner Teilnahme am FAU-ALV-Programm 2025 war er ebenfalls voller Tatendrang. Das hat sich für ihn gelohnt.

Highlight: Das Coaching
Besonders begeistert war Kaspar vom Coaching mit Andra Wehmeyer. Er schätzte ihren klaren Blick und ihre psychologische Expertise sehr. Da Kaspar zuvor immer selbstständig war, musste er zum ersten Mal in seinem Leben einen Lebenslauf schreiben. «Mein Coach führte mich präzise durch diesen Prozess und half mir dabei, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren», fasst er seine Erfahrungen zusammen. 

Gleichzeitig habe sie ihn bei der entscheidenden Frage unterstützt, ob er erneut gründen oder in eine Führungsrolle wechseln solle. Dabei sei sie auch sensibel auf Themen wie Unsicherheiten und Selbstvertrauen eingegangen. 

Netzwerk und neue Fähigkeiten
Neben dem Coaching profitierte Kaspar vor allem vom Kurs «Verhandeln nach Harvard-Konzept» sowie dem starken Netzwerk innerhalb des FAU. «Ich lernte viele spannende Leute kennen», sagt er. Einen Mitstreiter hat er inzwischen sogar zu seinem neuen Arbeitgeber geholt. Mit einem weiteren ist er im Gespräch. Heute arbeitet Kaspar erfolgreich als COO beim IT-Unternehmen Sandsiv. 

Kaspars Fazit
Für Kaspar war die Teilnahme ein klarer Mehrwert. Er empfiehlt das FAU besonders für Menschen mit Management-Erfahrung oder unternehmerischem Denken. «Das Programm eignet sich für alle, die kommunikationsstark sind und Eigeninitiative zeigen», sagt Kaspar. Wer den Prozess aktiv mitgestalte, profitiere am meisten. 

FAU ALV

Erfahrungen aus dem FAU: Zwei Teilnehmende berichten

Zwei Teilnehmende aus dem Bereich ALV blicken auf ihre Zeit beim FAU zurück und erzählen, was sie aus dem Programm mitgenommen haben – persönlich, beruflich und mit Blick auf ihren weiteren Weg. Ihre Erfahrungen zeigen unterschiedliche Perspektiven auf eine intensive Phase der Standortbestimmung und Neuorientierung. Die vollständigen Antworten sind im Video zu sehen.

FAU Impuls

Impulse aus der Arbeitswelt für neue Perspektiven

Im Oktober 2025 hat FAU Luzern das Pilotprojekt «Impuls Berufung im Beruf» gestartet. Die Veranstaltungsreihe enthält sowohl Firmenführungen als auch Impulsreferate mit anschliessender Diskussion. Die Events vor Ort sind Teilnehmenden aus Luzern vorbehalten. An den Impulsreferaten können auch solche aus den anderen Standorten per Teams teilnehmen – sie werden nämlich «hybrid» durchgeführt. 

Die neue Reihe soll nebst Networkingmöglichkeiten zusätzliche Inputs und Denkanstösse rund um die Themen Recruiting, Arbeitsmarkt und Laufbahngestaltung mitgeben. Im Oktober 2025 fand der erste Ausflug zu einem Unternehmen – Mobility-Carsharing in Rotkreuz (ZG) – statt. Und im November gab Jeannine Kiser in einem Impulsreferat rund 30 Teilnehmenden Auskunft über die Gründung ihres Startups 42hacks. 

Die Impuls-Reihe wird vorerst bis Juni 2026 weitergeführt. Die federführenden Coaches Murielle Roschi und Luc Auf der Maur haben bereits weitere spannende Unternehmen und Referenten im Auge. Bis Mitte 2026 möchten sie insgesamt drei Führungen und drei Referate organisieren. 

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FAU Impuls

Impulse aus der Arbeitswelt für neue Perspektiven

Das war das grösste Projekt: 

Mitte August wurde der neue Bereich MARKOM & Entwicklung geschaffen. Darin wurden das FAU Studio, Marketing und Kommunikation, der Bildungsbereich sowie die Career Services gebündelt. Ab März 2026 kam der zentrale Stellenpool für Einsatzplätze hinzu. Der Bereich beschäftigt sieben Mitarbeitende. Die Bündelung bringt Effizienzgewinne und eine klarere interne und externe Kommunikation. Seit September 2025 nutzen wir dafür verstärkt SharePoint und LinkedIn. 

Im Bildungsbereich wurde die Kurs- und Seminarorganisation gebündelt. Neue Kurse zu KI, Sog-Marketing und Verhandlungstechniken nach dem Harvard-Prinzip kamen hinzu. Weitere Kurse mit Fokus auf Future Skills sind in Planung. Unterstützt wird der Bildungsbereich durch die neu gegründete Arbeitsgruppe Bildung mit Vertretungen aller FAU-Standorte sowie von ALV und IV.  

Ein Highlight 2025 war das 30-Jahre-FAU-Jubiläum mit rund 70 Gästen. Der Anlass verband einen Rückblick auf die Organisationsgeschichte mit einem humorvollen Blick in die Zukunft, inklusive KI-Job-Coach. 

 Das war das wichtigste Thema, das uns beschäftigt hat: 

Im Zentrum unserer Arbeit steht nach wie vor ein klares Ziel: Menschen bestmöglich auf ihrem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu begleiten. FAU setzt dabei bewusst auf persönliche und individuelle Unterstützung. Gleichzeitig suchen wir laufend die Balance zwischen persönlicher Unterstützung sowie Automatisierung und Standardisierung, um effizient und wirkungsvoll zu bleiben. Diese Fragestellung prägt alle Teilbereiche von MARKOM & Entwicklung: wie wir Nähe und Qualität mit effizienten, zukunftsfähigen Prozessen verbinden.

Das packen wir 2026 an: 

2026 wollen wir FAU breiter aufstellen und neue Zielgruppen ansprechen. Insbesondere im Bereich Career Services wird das Angebot geöffnet und weiterentwickelt. Gleichzeitig bauen wir die befristeten Einsatzplätze aus und bündeln sie in einem zentralen Stellenpool, um die Zusammenarbeit mit Arbeitgebenden zu stärken. Auch das Angebot für Vereinsmitglieder wird überarbeitet. Ergänzend sind zusätzliche Kommunikationsaktivitäten geplant, um die Sichtbarkeit von FAU weiter zu erhöhen. 

FAU-MARKOM & Entwicklung

Treiber für Vernetzung und Zukunftsfähigkeit

Mit der Schaffung des Bereichs MARKOM & Entwicklung und der Bündelung zentraler Funktionen hat der FAU im Jahr 2025 wichtige strukturelle Grundlagen gelegt. Neue Bildungsangebote, digitale Kommunikationskanäle und der Ausbau des Jubiläumsjahres stärkten die interne Zusammenarbeit und externe Sichtbarkeit. Im Fokus bleibt dabei die kontinuierliche Weiterentwicklung effizienter Prozesse bei gleichzeitiger individueller Unterstützung der Teilnehmenden.

Esther Senecky, FAU-MARKOM & Entwicklung Standort Zürich

Das war das grösste Projekt:
Mitte August wurde der neue Bereich MARKOM & Entwicklung geschaffen. Darin wurden das FAU Studio, Marketing und Kommunikation, der Bildungsbereich sowie die Career Services gebündelt. Ab März 2026 kam der zentrale Stellenpool für Einsatzplätze hinzu. Der Bereich beschäftigt sieben Mitarbeitende. Die Bündelung bringt Effizienzgewinne und eine klarere interne und externe Kommunikation. Seit September 2025 nutzen wir dafür verstärkt SharePoint und LinkedIn. 

Im Bildungsbereich wurde die Kurs- und Seminarorganisation gebündelt. Neue Kurse zu KI, Sog-Marketing und Verhandlungstechniken nach dem Harvard-Prinzip kamen hinzu. Weitere Kurse mit Fokus auf Future Skills sind in Planung. Unterstützt wird der Bildungsbereich durch die neu gegründete Arbeitsgruppe Bildung mit Vertretungen aller FAU-Standorte sowie von ALV und IV.  

Ein Highlight 2025 war das 30-Jahre-FAU-Jubiläum mit rund 70 Gästen. Der Anlass verband einen Rückblick auf die Organisationsgeschichte mit einem humorvollen Blick in die Zukunft, inklusive KI-Job-Coach. 

Das war das wichtigste Thema, das uns beschäftigt hat:
Im Zentrum unserer Arbeit steht nach wie vor ein klares Ziel: Menschen bestmöglich auf ihrem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu begleiten. FAU setzt dabei bewusst auf persönliche und individuelle Unterstützung. Gleichzeitig suchen wir laufend die Balance zwischen persönlicher Unterstützung sowie Automatisierung und Standardisierung, um effizient und wirkungsvoll zu bleiben. Diese Fragestellung prägt alle Teilbereiche von MARKOM & Entwicklung: wie wir Nähe und Qualität mit effizienten, zukunftsfähigen Prozessen verbinden.


Das packen wir 2026 an:
2026 wollen wir FAU breiter aufstellen und neue Zielgruppen ansprechen. Insbesondere im Bereich Career Services wird das Angebot geöffnet und weiterentwickelt. Gleichzeitig bauen wir die befristeten Einsatzplätze aus und bündeln sie in einem zentralen Stellenpool, um die Zusammenarbeit mit Arbeitgebenden zu stärken. Auch das Angebot für Vereinsmitglieder wird überarbeitet. Ergänzend sind zusätzliche Kommunikationsaktivitäten geplant, um die Sichtbarkeit von FAU weiter zu erhöhen. 

Jubiläum

30 Jahre FAU

2025 ist ein Jubeljahr für den FAU. Seit 30 Jahren gibt es «Fokus – Arbeit – Umfeld». Der Verein hat in drei Jahrzehnten Höhen und Tiefen erlebt und ein Wachstum, das man sich 1995 kaum hätte vorstellen können. Heute gehört FAU zu den angesehenen, etablierten Arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) des Landes. 

Am 30. Oktober 2025 feierten Vereinsmitglieder, Mitarbeitende und Freunde des FAU in der Ambossrampe in Zürich «30 Jahre FAU». In Referaten umrissen Stephan Sigrist vom Thinktank WIRE und Murielle Antille von Manpower die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Arbeitsmarktes und der Arbeitswelt – und was sie konkret für Angestellte, Unternehmen, Personalvermittlerinnen und Personalvermittler sowie Institutionen wie den FAU bedeuten. Die Feier stellt einen Moment der Reflexion und Regeneration in einem Jahr des Wandels dar. Sie machte den Gästen erneut bewusst, wie wichtig es ist, gemeinsame Werte zu leben und Ziele zu verfolgen. In diesem Sinne stiessen die Gäste in Zürich auf die nächsten «30 Jahre FAU» an. 

Die wichtigsten Stationen aus 30 Jahren FAU 

1995: In Bern gründen stellensuchende Hochschulabgänger den «Fachverein Arbeit und Umwelt – FAU». Erst 2010 wird aus «Umwelt» «Umfeld».  

2001: Der FAU wird zum nationalen AMM («Arbeitsmarktliche Massnahme»). Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO bewilligt insgesamt 70 Jahresplätze. 

2009: Die FAU Redaktion zieht ein: Das Programm für Medienschaffende auf Stellensuche publiziert mit 10 Jahresplätzen die Zeitschrift «Der Arbeitsmarkt». 

2016: FAU Zürich startet sein IV-Angebot im Auftrag der SVA Zürich. Der Fokus liegt auf dem Aufbau von Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit. 

2021: Der FAU erhält ein modernes Design sowie die Zertifizierungen ISO 9001:2015 und InQualis-2018. Letztere sind ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Qualität. 

2025: Nach 30 Jahren steht nicht nur ein Jubiläumsfest, sondern auch ein Generationenwechsel an – 40 Prozent der Coaches werden bis 2026 pensioniert. 

 

Jubiläum

30 Jahre FAU

2025 ist ein Jubeljahr für den FAU. Seit 30 Jahren gibt es «Fokus – Arbeit – Umfeld». Der Verein hat in drei Jahrzehnten Höhen und Tiefen erlebt und ein Wachstum, das man sich 1995 kaum hätte vorstellen können. Heute gehört FAU zu den angesehenen, etablierten Arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) des Landes. 

Am 30. Oktober 2025 feierten Vereinsmitglieder, Mitarbeitende und Freunde des FAU in der Ambossrampe in Zürich «30 Jahre FAU». In Referaten umrissen Stephan Sigrist vom Thinktank WIRE und Murielle Antille von Manpower die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Arbeitsmarktes und der Arbeitswelt –und was sie konkret für Angestellte, Unternehmen, Personalvermittler und Institutionen wie den FAU bedeuten. Die Feier stellt einen Moment der Reflexion und Regeneration in einem Jahr des Wandels dar. Sie machte den Gästen erneut bewusst, wie wichtig es ist, gemeinsame Werte zu leben und Ziele zu verfolgen. In diesem Sinne stiessen die Gäste in Zürich auf die nächsten «30 Jahre FAU» an. 

Die wichtigsten Stationen aus 30 Jahren FAU 

1995: In Bern gründen stellensuchende Hochschulabgänger den «Fachverein Arbeit und Umwelt – FAU». Erst 2010 wird aus «Umwelt» «Umfeld».  

2001: Der FAU wird zum nationalen AMM («Arbeitsmarktliche Massnahme»). Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO bewilligt insgesamt 70 Jahresplätze. 

2009: Die FAU Redaktion zieht ein: Das Programm für Medienschaffende auf Stellensuche publiziert mit 10 Jahresplätzen die Zeitschrift «Der Arbeitsmarkt». 

2016: FAU Zürich startet sein IV-Angebot im Auftrag der SVA Zürich. Der Fokus liegt auf dem Aufbau von Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit. 

2021: Der FAU erhält ein modernes Design sowie die Zertifizierungen ISO 9001:2015 und InQualis-2018. Letztere sind ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Qualität. 

2025: Nach 30 Jahren steht nicht nur ein Jubiläumsfest, sondern auch ein Generationenwechsel an – 40 Prozent der Coaches werden bis 2026 pensioniert. 

 

FAU Studio

Zukunftskompetenzen für den Medienarbeitsmarkt stärken

Das FAU Studio hat 2025 einen neuen Weg eingeschlagen, um seine Ziele zu erreichen, wie sie vom Auftraggeber SECO vorgegeben sind. Neu im Bereich «FAU – MARKOM & Entwicklung» angesiedelt, bietet es seinen Anspruchsgruppen klare Orientierung in den sich schnell und stetig wandelnden Branchen. Im FAU Studio stärken Arbeitssuchende aus Journalismus, Medien und Kommunikation ihre digitalen Kompetenzen. Der Fokus liegt dabei auf KI, Medienproduktion, Content Creation sowie Selbstvermarktung. Medienschaffende und Kommunikationsfachleute finden im FAU Studio so zielgerichtete Unterstützung beim Wiedereintritt in die Arbeitswelt – mit praktischer Projektarbeit und klar definierten Zielen. 

FAU Employabilty Check

Zentrales Instrument der Arbeitsmarktintegration

Passen meine beruflichen Fähigkeiten zu den Anforderungen des Arbeitsmarktes? Diese und weitere Fragen beantwortet der Employability Check des FAU. Er wurde 2012 ins Leben gerufen und 2020 mit einem Auswertungsgespräch als spezifisches Angebot für Stellensuchende 50+ des Luzerner Arbeitsvermittlungszentrums WAS wira eingeführt. Seither hat der Fragebogen und seine Auswertung dort gute Dienste geleistet – und dies weit über diese spezifische Altersgruppe hinaus. Dank einer Leistungsvereinbarung mit WAS wira hat der Employability Check bis heute Hunderten von Arbeitssuchenden eine detaillierte Abklärung ihrer Arbeitsmarktfähigkeiten und eine Fremdeinschätzung zu ihrem Bewerbungsprozess ermöglicht. 

Das Angebot hat 2025 auch das Interesse weiterer Kantone – Uri und Nidwalden – geweckt. Zudem wurde das für den Employability Check gebildete FAU-Team erweitert. Zu Antonia Concilio, die sich seit vielen Jahren mit diesem wichtigen Instrument beschäftigt, stossen neu Stefan Schäfer, Rita Gabathuler und Ingrid Salamon dazu, während sich Gerry Schenk aufgrund seiner Pensionierung aus dem Projektverabschiedet hat. Die FAU-Geschäftsleitung beschloss im Weiteren, den Fragebogen zu überarbeiten, zur «Sicherstellung der Aktualität und Relevanz».  

Unter anderem soll der Employability Check die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt hinsichtlich Digitalisierung berücksichtigen. Zusammen mit der Selbsteinschätzung für die Zieldefinition, welche im Rahmen des SMART Projektes anfangs 2025 eingeführt wurde, stehen den Coaches zwei wichtige Tools zur Verfügung, mit welchen die Schwerpunkte im Wiedereingliederungsprozess definiert werden können. Der Check soll demnach wieder ein fester Bestandteil des ALV-Coaching-Prozesses werden.  

FAU IV

Zwischen Reformdruck und individueller Reintegration

Die Umsetzung der IV-Revision 2024 hat den FAU im Jahr 2025 stark gefordert. Trotz knapperer finanzieller Mittel und steigender Anforderungen bleibt es zentral, die Qualität im Eingliederungsprozess hoch zu halten und individuelle Lösungen für die Teilnehmenden zu ermöglichen. Angepasste Prozesse und neue Kooperationen legen dafür die Grundlage.

Das war das grösste Projekt:
Die Folgen der IV-Revision von 2024 zu meistern. Sie hat auch für den FAU wichtige Konsequenzen. Die IV-Stellen müssen seither noch näher am ersten Arbeitsmarkt agieren und alle Massnahmen wie das Aufbautraining und den Wiedereinstieg daran ausrichten, dass so bald als möglich im und mit dem ersten Arbeitsmarkt gearbeitet wird. Unsere grösste Herausforderung war es, gemeinsam mit unseren IV-Kundinnen und -Kunden diesen Weg möglich zu machen, neben den persönlichen und gesundheitlichen Herausforderungen, welche zu meistern waren und gleichzeitig unsere Haltung und die Angebote entsprechend auszurichten. Unsere Lösungen können nicht zu standardisiert sein, sondern müssen individuell umsetzbar bleiben und haben auch ihren Preis.

Das war das wichtigste Thema, das uns beschäftigt hat:
Trotz erschwerten Voraussetzungen die Qualität hoch zu halten und im Eingliederungsprozess erfolgreich zu bleiben. Wir erhalten weniger Geld und müssen gleichzeitig schneller Erfolge erzielen. Denn bedauerlicherweise läuft der gesundheitliche Genesungsprozess nicht symmetrisch rasch wie der Reintegrationsprozess aus Sicht Sozialversicherung laufen sollte. Da ergeben sich Diskrepanzen, die geschickt gestaltet und begleitet werden müssen, um eine nachhaltige Reintegration gewährleisten zu können. Und das bleibt unser Ziel für unsere Kundinnen und Kunden.

Das packen wir 2026 an:
Wir werden unsere Prozesse anpassen und wo möglich auch digitalisieren um effizient zu bleiben.Uns beschäftigt aber vor allem die Frage, wie wir weiterhin intensiv mit den Teilnehmenden arbeiten können, obwohl die Aufgaben herausfordernder werden. Um die Zusammenarbeit im und mit dem ersten Arbeitsmarkt zu intensivieren und uns, wie auch die Kundinnen und Kunden optimaler unterstützen zu können, freuen wir uns auch auf die Zusammenarbeit mit dem zentralen Stellenpool, den FAU ab März 2026 aufbaut.

Mit Ihrem Coach bereiten sich auf Vorstellungsgespräche vor und gehen persönliche Herausforderungen bei der Stellensuche an.

M.S., Teilnehmer FAU IV

«Ein kompetenter Rundum-Support»

M.S. (35) arbeitet zurzeit an seinem Master of Science in Psychologie. Das hätte er sich vor zwei Jahren kaum vorstellen können. Er hatte mehrere Klinikaufenthalte hinter sich, als ihn eine Kollegin, eine Sozialarbeiterin mit einer weniger gravierenden Krankheitsgeschichte, auf das IV-Programm des FAU hinwies. «Ich fragte mich damals, ob ich das Programm schaffe, ob es zu mir passt oder zu streng ist», erzählt M. Das Coaching mit Daniela König habe sich tatsächlich manchmal als anspruchsvoll erwiesen, sagt M., «weil ich mich mit sehr schwierigen Thematiken auseinandersetzen musste».  

Schwer fiel ihm zunächst auch, seine Leistungsgetriebenheit zurückzuschrauben: «Mir standen meine eigenen Erwartungen im Weg und die von aussen, wie ich sie wahrnahm», sagt M. Letztlich habe er sich eingestehen müssen, dass er nicht gesund sei und einen harzigen Weg vor sich habe. «Ich musste einsehen, dass ich keine Maschine bin und mir mit meiner Haltung selber im Weg stand.» Die Tatsache, dass Daniela wie er selbst «bi-racial» ist und einen anderen kulturellen Hintergrund hat, habe ihm dabei geholfen, mit den Folgen umzugehen: «Wer anders aussieht, macht oft die Erfahrung, dass er trotz voller Leistung nirgends ankommt.» 

Nach dem Ende des IV-Programms im Februar 2025 konnte M. nahtlos an ein ALV-Coaching beim FAU anschliessen. «Ich steckte sehr viel Arbeit hinein, um das Beste aus den Coachings zu holen», sagt M. ALV-Coach Alina Vollmer habe es ihm mit ihrer Unterstützung möglich gemacht, wieder in den primären Arbeitsmarkt einzusteigen. «Sie hat mich stetig motiviert und dafür gesorgt, dass ich meinen Ressourcen vertrauen konnte», berichtet M.  

Auch gute Beziehungen nimmt M. aus seiner Zeit beim FAU mit. «Ich habe mich mit einem älteren Teilnehmer besonders gut angefreundet und bin mit weiteren in Kontakt», berichtet M. Diese Begegnungen seien inspirierend für ihn gewesen. «Das Netzwerken ist ein wichtiger Teil im FAU-Programm, der mir sehr geholfen hat», sagt M. Für das IV-Programm würde er sich – neben dem wöchentlichen Gesundheitskurs – weitere Möglichkeiten zu netzwerken wünschen: «Es ist ein gutes Gefäss, aber ich denke, es hätte Potenzial, um weiter entwickelt zu werden.» 

Heute absolviert der ehemalige FAU-Teilnehmer an einer Fachhochschule ein Praktikum im Bereich Psychologie und ist auf dem Weg, Psychotherapeut werden. «Ich habe bereits ein passendes Institut für die weitere Ausbildung gefunden», sagt er. «Es würde mich sehr freuen, wenn ich meine eigenen Erfahrungen nutzen könnte, um anderen zu helfen.» 

Shared Service Center

Infrastruktur erneuern und Wandel aktiv gestalten

Am Standort Zürich wurden 2025 mit der Umsetzung einer neuen Lichtstrategie sowie baulichen Anpassungen im Gebäude wichtige infrastrukturelle Verbesserungen realisiert. Gleichzeitig prägte eine hohe personelle Fluktuation infolge von Pensionierungen die Organisation deutlich. Mit der geplanten Erneuerung der IT-Arbeitsmittel und der Umstellung der Telefonie auf Microsoft Teams setzt der FAU auch 2026 konsequent auf Modernisierung und Zukunftsfähigkeit.

Benno Riedmann, FAU-Bereichsleiter Dienste

Das war das grösste Projekt:
Es wurde Licht! Der Standort Zürich «glänzte» lange Zeit durch eher schummrige Ecken und undurchschaubare Funktionsweisen einiger Leuchten. Im Dezember 2025 setzte ein kompetentes Team von Elektrikern innerhalb von zwei Wochen die neue Lichtstrategie des Shared Service Center für die Bremgartnerstrasse 7 um. Dabei wurden die Lampen ersetzt, versetzt und teils neu installiert. Zusätzlich bekamen eines der Arbeitszimmer für Teilnehmende sowie der hintere Teil des Ganges im 1. Stock eine neue Decke. 

Das war das wichtigste Thema, das uns beschäftigt hat:
Das Team von Benno Riedmann hatte im letzten Jahr 16 Ein- und 19 Austritte zu bewältigen. Das ist eine sehr hohe Fluktuation, ausgelöst vor allem durch Pensionierungen an verschiedenen Standorten. Setzt man diese Zahlen in Relation zur Gesamtzahl von 51 FAU-Mitarbeitenden, wird klar, dass der FAU eine regelrechte personelle Blutauffrischung erlebt hat. 

Das packen wir 2026 an:
Die IT-Abteilung wird im kommenden Jahr alle Laptops der Mitarbeitenden ersetzen – es handelt sich dabei um rund 60 Windows- und Mac-Maschinen. Die bisherigen Lenovo-Geräte haben ihr «End of life»erreicht. Eingeführt wurden sie im November 2021, also vor mehr als vier Jahren. Der FAU investiert rund 60’000 bis 70’000 Franken in die neuen Geräte. Zudem wird 2026 die Telefonie von Swisscom auf Teams von Microsoft umgestellt.  

Kennzahlen

2025 war für den FAU ein Jahr der Transformation. Die Kernaufgabe blieb aber dieselbe – die Begleitung von Menschen in beruflichen Übergängen. Grundlage unserer Arbeit bildeten weiterhin die vier bewährten Säulen individuelles Coaching, bedarfsgerechte Weiterbildung, Netzwerken sowie projektbezogene Arbeit.

Gemäss den Zahlen des SECO lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote 2025 bei 2,8 % und damit um 0,4 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Diese Entwicklung war deutlich spürbar: Alle Standorte waren während grosser Teile des Jahres stark ausgelastet. Bis in den Herbst hinein konnten die Wartezeiten mehrheitlich bei zwei bis drei Monaten gehalten werden; gegen Jahresende kam es punktuell zu längeren Wartefristen.

Im Bereich FAU ALV erreichten wir im Jahresmittel eine Gesamtauslastung von 104,3 % und lagen damit erneut über dem Sollwert. Insgesamt nahmen 564 Personen an den Programmen PvB und Berufspraktikum teil. Die hohe Auslastung an allen Standorten unterstreicht die anhaltend starke Nachfrage nach unserem Angebot.

Der zunehmend selektive Arbeitsmarkt wirkte sich auch auf die Vermittlungsdynamik aus. Die Stellenantrittsquote lag bei 68,7 %. Gleichzeitig stieg der Anteil unbefristeter Anstellungen, rund 72 % der Stellenantritte wurden von den Teilnehmenden im Bereich ALV als Wunschstellen bezeichnet.

Im Bereich IV lag die Quote der Teilnehmenden, die nach den Massnahmen eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt hatten oder vermittelbar waren bei rund 34% und damit rund 5% höher als im Vorjahr. Die positiven Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden sowie der zuweisenden Stellen bestätigen uns darin, den eingeschlagenen Weg auch unter anspruchsvolleren Rahmenbedingungen konsequent weiterzugehen.


Individuelle Begleitung

Hat dich das Coaching unterstützt?
(224 Antworten)

Bewerbungsaktivitäten

Rückmeldungen der RAV-Beratenden: Hat sich die Teilnahme positiv auf die Bewerbungsaktivitäten der stellensuchenden Personen ausgewirkt? (46 Antworten)

Vermittlungsfähigkeit

Wie hat deine Teilnahme am FAU-Programm deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verändert?
(224 Antworten)

Stellenantrittsquote

FAU ALV

Entwicklung Gesundheit IV 

Hat sich seit deinem FAU-Eintritt bei persönlichen und gesundheitlichen Themen eine positive Veränderung ergeben? 

Nachhaltige Veränderung IV 

Konntest du im Rahmen deiner persönlichen Standortbestimmung Erkenntnisse für deine private und/oder berufliche Zukunft sammeln (zum Beispiel in Bezug auf persönliche Verhaltens- und Denkweisen)?

Persönliche Entwicklung

Wie beurteilst du den allgemeinen Nutzen des FAU-Programms? (223 Antworten)

Zuweisende Kantone

FAU ALV

Testimonials

«Was bleibt, ist ein ehrlicher Dank – und das Wissen, dass Entwicklung Raum braucht. Hier habe ich ihn gefunden. Danke für eure Unterstützung!«

«Die Zeit im FAU in Luzern war spannend, bereichernd – und für mich persönlich vor allem wieder erdend.«

«FAU bietet eine Menge essentieller Werkzeuge aus einer Hand an: Netzwerken, Weiterbildung, Coaching, Projektarbeit, wie ein «Schweizer Taschenmesser» zum Einsatz für die Stellensuche. Das hat mir erlaubt, zügig die «Baustellen» auszumachen und anzugehen.«

«I am convinced that I drew a lucky number [with my FAU coach], but if all of FAU coaches display the same ability to connect and ability to share experience and development ideas, you really should not miss the opportunity to engage on this program.»

«Zu sehen, dass andere Menschen ähnliche Sorgen, Gedanken und Ängste haben wie ich, hat mir das Gefühl gegeben, nicht allein zu sein. Es hat mir innere Ruhe und sogar eine gewisse Zuversicht gegeben, zu erkennen, dass ich Unterstützung erhalten kann

«I had mentioned wanting to expand my external communication skills, and instead of just suggesting a course, Hedy made it possible for me to work directly with FAU Studio — learning on the job. I’m very grateful to Esther Senecky and Dario Schmieder for giving me that opportunity and supporting me during this experience

«Das Coaching, die Weiterbildungen und auch die vielen Gespräche mit Gleichgesinnten, waren ein wichtiger Bestandteil meiner Entwicklung in den sechs Monaten und stärkte mich nachhaltig.«

«Vor allem wurde mir bewusst, dass ich mit meiner Herausforderung nicht allein bin. Alle Kursteilnehmenden haben ähnliche Situationen und so helfen wir uns gegenseitig zu motivieren und zu unterstützen.«

«Ich habe mich im FAU sehr gut aufgehoben gefühlt. Mein Coach war emphatisch, hat mich konsequent weitergeführt und sehr gut betreut.»

Impressum

TEXT, REDAKTION, KOORDINATION
Roberto Zimmermann, Claudia Langenegger

VIDEO
Gabriela Mennel, Claudia Langenegger

FOTOGRAFIE, BILDBEARBEITUNG
Gabriela Mennel

GRAFIKEN
Gabriela Mennel

WEB-UMSETZUNG
Gabriela Mennel, Dario Schmieder

HERAUSGEBER
FAU – Fokus Arbeit Umfeld
Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich

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