Seit bald 30 Jahren begleitet FAU – Fokus Arbeit Umfeld Menschen bei der Stellensuche. Das national tätige Programm bietet hochqualifizierten Fachkräften persönliches Coaching, gezielte Weiterbildungen und die Möglichkeit, ein individuelles Projekt zu realisieren. Bereits über 10’000 Menschen haben davon profitiert. Erfahren Sie im Pageflow-Beitrag von 2022 mehr über die Erfolgsgeschichten von FAU.

Text HEDY BÜHLMANN, ROBERT HANSEN, SANDRA SCHIBLI
Foto SIMONE GLOOR, ALINE GURZELER, ROBERT HANSEN
Grafik ANJA PIFFARETTI, DORIS URFER

Fokus Arbeit Umfeld. Nachhaltig in die Arbeit. Der Name ist Programm: FAU hat seit seinem Bestehen 10 000 Menschen mit hohen beruflichen Qualifikationen bei der Suche nach einer geeigneten Stelle begleitet und unterstützt. Heute beschäftigt die Organisation, die primär vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO finanziert wird, 50 Mitarbeitende. Jährlich rund 600 Hochqualifizierte erhalten regelmässiges Coaching, besuchen Fachkurse und arbeiten an einem eigenen Projekt, um eine passende Stelle zu finden. Der Einsatz im Programm, der bis zu sechs Monate oder bis zu einem früheren Stellenantritt dauert, wird vom RAV koordiniert. Der vom SECO finanzierte Programmteil kostet im Jahr um 6 Millionen Franken. Trotzdem ist das eine Rechnung mit Gewinn. Berechnungen des SECO zeigen, dass ohne Programmeinsatz doppelt so hohe Ausgaben durch die Arbeitslosenversicherung anfallen würden, da die Leute ohne Unterstützung deutlich später eine Stelle finden. Die Stellenantrittsquote beträgt im langjährigen Durchschnitt bei gegen 80 Prozent. Dies beinhaltet Stellenantritte während des regulären Programmeinsatzes oder bis drei Monate nach dem Austritt aus dem Programm.

Gerade während der Pandemie zeigt sich, wie wichtig das Angebot von FAU – Fokus Arbeit Umfeld ist: Das Programm bietet ein Netzwerk und vermittelt erfolgreiche Bewerbungsstrategien. Die Stellenantrittsquote ist während der Pandemie zwar erwartungsgemäss gesunken. Trotz des schwierigen Umfelds für Stellensuchende und deutlich steigender Arbeitslosenzahlen liegt sie bei über 60 Prozent.

FAU begleitete erstmals vor 25 Jahren Stellensuchende, damals primär Berufsleute aus naturwissenschaftlichen Berufen und Ingenieure. „Fachverein Arbeit und Umwelt“ nannte sich die von Stellensuchenden gegründete Organisation damals. Was in Bern erfolgreich begann, wurde Ende der Neunzigerjahre auch in Luzern, St. Gallen und Zürich etabliert. FAU erhielt ein nationales Dach und wuchs fortan kontinuierlich. Mit dem Programmfokus auf ein generell hochqualifiziertes Zielpublikum gab sich FAU im Jahr 2010 einen neuen Namen und einen Claim: «FAU – Fokus Arbeit Umfeld. Nachhaltig in die Arbeit». Erfolg dabei war und ist, nicht einzig auf die Arbeit zu fokussieren, sondern auch das Umfeld anzuschauen, eine Standortbestimmung vorzunehmen, um nicht einfach kurzfristig Arbeit zu finden, sondern eine Stelle, die Bestand hat.

FAU – Fokus Arbeit Umfeld diversifizierte das Angebot ab 2016 und öffnete das Angebot für Unternehmen und Privatpersonen als Selbstzahler. Zudem bietet FAU seit 2016 auch IV-Bezügerinnen und ‑Bezügern auf Stellensuche ein passgenaues Angebot, finanziert durch die SVA.

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